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Flora und Fauna in Berlin und Brandenburg

Landschaft, Pflanzen und Tiere

Kormoran, Lachmöwe, Silbermöwe in der Region Havelland

Kormoran, Lachmöwe, Silbermöwe, Havelland
Kormoran, Lachmöwe, Silbermöwe, Havelland

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst große Teile Europas, Asiens und Afrikas, außerdem Australien und Neuseeland sowie Grönland und die Ostküste Nordamerikas. Die Nahrung besteht wie bei allen Vertretern der Gattung Phalacrocorax fast ausschließlich aus Fisch. Kormorane sind zu allen Jahreszeiten gesellig, die Brutkolonien liegen an Küsten oder größeren Gewässern. Bestand und Verbreitung der Art wurden in Europa durch massive menschliche Verfolgung stark beeinflusst, im mitteleuropäischen Binnenland war die Art zeitweise fast ausgerottet. In den letzten Jahrzehnten ist eine deutliche Bestandserholung zu verzeichnen. Der Kormoran war in Deutschland und Österreich Vogel des Jahres 2010. … 

Gefährdung

Mit dem Ansteigen der Population wird der negative Einfluss der Kormorane auf bestimmte Fischbestände erörtert und problematisiert. Im Winter 1994/1995 fielen erstmals in den Mittelgebirgen Nordrhein-Westfalens Kormoranschwärme in die Gewässer ein und dezimierten die Bachforellen- und Äschenbestände. Neben Gewässerausbau und fehlender Gewässerdynamik ist der Fraßdruck durch Kormorane auf den fortbestandsgefährdenden Rückgang dieser Fischarten zurückzuführen. Im Dezember 2008 forderte das Europäische Parlament die Erhebung wissenschaftlicher Daten als Basis für die Erstellung eines gesamteuropäischen Kormoran-Managementplans. Am 15. September 2014 erließ Sachsen-Anhalt eine Verordnung zum Schutz der natürlichen Fischfauna und der Abwendung erheblicher Fischereiwirtschaftlicher Schäden durch Kormorane. Zu diesem Zweck dürfen dazu berechtigte Personen Kormorane in bestimmten Bereichen bejagen und die Entstehung neuer Brutkolonien verhindern.Im Vogelschutzgebiet Aischgrund (Mittelfranken) wurden aufgrund von fischereiwirtschaftlichen Schäden Ausnahmegenehmigungen zum beschränkten Abschuss von Kormoranen erteilt. Nach zwei Jahren konnte eine Verschlechterung des Erhaltungszustands ornithologischer Zielarten mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, während die Schäden in der Fischereiwirtschaft deutlich reduziert werden konnten.  … 

(Auszug der Seite "Kormoran_(Art)". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.05.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Kormoran_(Art))

Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus, Syn.: Larus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen (Laridae). Diese kleine Möwenart besiedelt weite Teile der nördlichen Paläarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Lachmöwen brüten in den Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland, seit einiger Zeit jedoch auch zunehmend an Küsten. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa. … 

Gefährdung

Bei der Lachmöwe kam es im Verlauf des 19. Jahrhunderts auf Grund von Lebensraumverlusten an natürlichen Verlandungszonen und Fließgewässern sowie durch direkte Verfolgung zu drastischen Bestandsrückgängen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahmen die Bestände zu. Es kam in ganz Europa zu erheblichen Bestandszunahmen und zum Teil zu deutlichen Arealausweitungen. So wurde unter anderem Island ab 1911 und Spanien ab 1960 durch Lachmöwen besiedelt. Zumindest in Deutschland fand aber gleichzeitig eine Konzentration von Lachmöwenkolonien auf die verbliebenen Feuchtgebiete sowie die Küstenregionen statt. Der insgesamt positive Bestandstrend hielt bis in die 1970er Jahre an und führte beispielsweise dazu, dass der Brutpaarbestand in den Niederlanden von 18.000 bis 35.000 Brutpaaren im Jahre 1925 auf 200.000 Brutpaare im Jahre 1978 anstieg. Auf dem Gebiet Österreichs, wo 1935 weniger als 200 Paare brüteten, gab es im Zeitraum 1975 bis 1981 einen Bestand von 6000 bis 8000 Paaren. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich allein im Zeitraum 1960 bis 1975 der mitteleuropäische Brutbestand verdoppelte. Die höchsten Bestände wurden in den 1970er beziehungsweise den 1980er Jahren erreicht. Seitdem wurden regional sehr unterschiedliche Bestandstrends beobachtet. Insgesamt nahm der Bestand zwischen 1990 und 2000 um ca. 10 % ab. In Deutschland nahm der Gesamtbestand zwischen 1988 und 1999 um mehr als 25 Prozent ab. Einzelne Kolonien weisen dabei sehr drastische Rückgänge auf. So gingen am Dümmer, einem flachen See im norddeutschen Tiefland, die Bestände von mehr als 5.000 Brutpaare im Jahr 1985 auf weniger als 50 im Jahr 2004 zurück und auf Baltrum, wo 1998 9.000 Brutpaare brüteten, wurden 2003 nur noch 100 Brutpaare gezählt.  … 

(Auszug der Seite "Lachmöwe". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.05.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Lachmöwe)

Die Silbermöwe (Larus argentatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen (Laridae) und die häufigste Großmöwe in Nord- und Westeuropa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Weißen Meer über die Küsten Fennoskandiens, der Ostsee, der Nordsee und des Ärmelkanals sowie über große Teile der Atlantikküste Frankreichs und der Britischen Inseln. Außerdem kommt die Art auf Island vor. … 

(Auszug der Seite "Silbermöwe". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.05.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Silbermöwe)

Das Havelland ist eine historische Landschaft im deutschen Brandenburg. Es gibt verschiedene Eingrenzungen. … 

(Auszug der Seite "Havelland". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.05.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Havelland)

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  (Lachmöwe)

Die Bestimmung der Flora und Fauna erfolgte nach bestem Wissen. Da sie teilweise sehr komplex ist, können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall bitte eine Be­rich­ti­gung an: bestimmung@natur-aufnahme.de.

Blende: 6.3 • Digital-Zoom: 0 • Belichtungskorrektur: 0 • Belichtungmodus: Auto • Belichtungsprogramm: Program AE • Belichtungszeit: 1/500 • Blitz: Nein • Brennweite: 321.0 mm (35 mm äquivalent: 1800.0 mm) • ISO: 110 • Hersteller: NIKON • Kamera: COOLPIX P900 • Foto: 2018 (Freilandaufnahme)