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Alpenstrandläufer, Kampfläufer, Sandregenpfeifer (m., Jungvogel) in der Region Havelland

Fotos zu Landschaften, Pflanzen und Tieren in Berlin und Brandenburg

Alpenstrandläufer, Kampfläufer, Sandregenpfeifer (m., Jungvogel), Havelland
Alpenstrandläufer, Kampfläufer, Sandregenpfeifer (m., Jungvogel), Havelland

Alpenstrandläufer

Der Alpenstrandläufer (Calidris alpina) ist eine zirkumpolar verbreitete Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae). Es werden sechs bis zuweilen sogar zehn Unterarten unterschieden, die drei genetisch deutlich differenzierte Unterartengruppen bilden, von denen je eine in Europa, Sibirien und Alaska sowie Kanada verbreitet ist. … 

Gefährdung

Der europäische Brutbestand wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf 350.000 bis 570.000 Brutpaare geschätzt. Die Mehrzahl davon, nämlich 200.000 bis 300.000 Brutpaare, brüten auf Island, sie gehören zur Unterart Calidris alpina schinzii. 15.000 bis 130.000 Brutpaare, die zur Unterart C. a. alpina gehören, brüten im europäischen Teil Russlands. Große Populationen gibt es außerdem auf Grönland (7.000 bis 15.000 Brutpaare), in Norwegen (30.000 bis 40.000 Brutpaare), Schweden (30.000 bis 50.000 Brutpaare) und Großbritannien (18.000 bis 35.000 Brutpaare). Der mitteleuropäische Brutbestand ist sehr klein. In Deutschland brüten zu Beginn des 21. Jahrhunderts weniger als vierzig Brutpaare, in Polen gibt es zwischen 10 und 20 Brutpaare. In Belgien und den Niederlanden kommen bis zu sieben Brutpaare vor. 2012 gab es mit der Insel Kirr in Vorpommern nur noch einen Brutplatz mit vier Brutpaaren in Deutschland. Im Jahr 2017 bestand diese winzige Population aus acht Brutpaaren. … 

(Auszug der Seite "Alpenstrandläufer". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. August 2023 um 20:51. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/
Alpenstrandläufer
. Abgerufen: 02.12.2023)

Kampfläufer

Der Kampfläufer (Calidris pugnax, Syn.: Philomachus pugnax) ist ein streng geschützter, knapp 30 cm großer Schnepfenvogel der Paläarktis, der in der nördlichen Tundra, aber auch in feuchten Niederungswiesen und Mooren in ganz Eurasien brütet. Kampfläufer sind Zugvögel. Brutvögel aus Nordwesteuropa überwintern zumeist im westafrikanischen Binnenland, z. B. im inneren Nigerdelta in Mali. Auf dem Durchzug in die Brutgebiete kann man Kampfläufer auf feuchten Niederungen oder auch auf Schlammflächen beobachten. … 

Gefährdung

Der Kampfläufer war in Mitteleuropa noch bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitet. Entwässerungsmaßnahmen und eine veränderte Landwirtschaft führten zu Lebensraumverlusten, die zur Folge hatten, dass es seit 150 Jahren sowohl in Mitteleuropa als auch in anderen Regionen Europas eine anhaltende und dramatische Bestandseinbuße und Aufgabe von Brutarealen gibt. Die Aufgabe von Brutarealen begann in den peripheren, mittelgebirgsnahen Brutgebieten. In Baden-Württemberg, Hessen und in Sachsen-Anhalt gab es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Brutbestände mehr. In Bayern, Ungarn und Österreich erloschen die Populationen zwischen den 1930er und 1950er Jahren. Im Norden Mitteleuropas hielten sich kleine Binnenlandvorkommen noch bis in die 1940er und 1950er Jahre, zu Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es größere Binnenlandvorkommen nur noch in den Niederlanden und Polen. Der Bestand in Belgien erlosch 1977, in der deutschen Elbniederung 1988. Seit 1999 gibt es auch keine Brutnachweise für die Elbmarschen mehr. Auch an der Nordseeküste gab es dramatische Rückgänge. So gab es in den Niederlanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch etwa 10.000 Kampfläuferweibchen, in den 1950er Jahren noch 6.000 und gegen Ende des 20. Jahrhunderts nur noch 100 bis 140. Gebietsweise sind Kampfläufer heute vollständig auf Schutzgebiete beschränkt. Hauptursache für die dramatischen Bestandsrückgänge ist eine Lebensraumzerstörung durch Melioration, Grünlandumbruch, Eindeichung, Entwässerung und Grundwasserabsenkung sowie eine Aufforstung von Mooren, Torfabbau und eine Aufgabe der Beweidung. Zahlreiche Gelege und Jungvögel gehen durch eine frühe Mahd verloren. … 

(Auszug der Seite "Kampfläufer". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. August 2023 um 14:05. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/
Kampfläufer
. Abgerufen: 02.12.2023)

Sandregenpfeifer

Der Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae). Er ist ein Brutvogel im Norden Europas, Asiens, Süd- und Nordamerikas. In Mitteleuropa brütet er im Küstengebiet der Nord- und Ostsee. Wegen der großen Zahl an Sandregenpfeifern, die sich auf dem Frühjahrszug im Wattenmeer vor der schleswig-holsteinischen Küste versammeln, gilt diese Region als der wichtigste Rastplatz dieser Art. Im Binnenland ist er besonders im April und Mai sowie von August bis Oktober ein Durchzieher. … 

Gefährdung

Der europäische Brutbestand wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf 120.000 bis 220.000 Brutpaare geschätzt. Länder mit mehr als 10.000 Brutpaaren sind unter anderem Grönland, Island, Norwegen, Russland und Schweden. An der Küste und den binnenländischen Tiefebenen von Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Polen kommen insgesamt etwa 1.800 bis 2.600 Brutpaare vor. … 

(Auszug der Seite "Sandregenpfeifer". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. August 2023 um 18:39. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/
Sandregenpfeifer
. Abgerufen: 02.12.2023)

Havelland

Das Havelland ist eine historische Landschaft in Brandenburg. Es gibt verschiedene Eingrenzungen. … 

(Auszug der Seite "Havelland". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Juni 2023 um 23:35. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/
Havelland
. Abgerufen: 02.12.2023)

Weitere Fotos:

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Foto aus der Fokusfotogalerie:

Kampfläufer

Video:

Die Bestimmung der Flora und Fauna erfolgte nach bestem Wissen. Da sie teilweise sehr komplex ist, können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall bitte eine Be­rich­ti­gung an: bestimmung@natur-aufnahme.de.

Mehr Bilder mit dem Fokus auf Ansichten, Licht, Portraits, Pflanzen und Tiere sowie Strukturen oder Zeit gibt es bei fokusfotogalerie.de.

Blende: 6.3 • Belichtungskorrektur: 0 • Belichtungmodus: Auto • Belichtungsprogramm: Blendenautomatik: AE • Belichtungszeit: 1/1000 • Blitz: Nein • Brennweite: 600.0 mm (35 mm äquivalent: 1200.0 mm) • ISO: 250 • Objektiv: Sigma 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM | C • Kamerahersteller: NIKON CORPORATION • Kameramodell: NIKON D7500 • Foto: 2020 (Freilandaufnahme)