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Flora und Fauna in Berlin und Brandenburg

Landschaft, Pflanzen und Tiere

Lachmöwe (Schlichtkleid) in der Region Spreewald

Lachmöwe (Schlichtkleid), Spreewald
Lachmöwe (Schlichtkleid), Spreewald

Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus, Syn.: Larus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen (Laridae). Diese kleine Möwenart besiedelt weite Teile der nördlichen Paläarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Lachmöwen brüten in den Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland, seit einiger Zeit jedoch auch zunehmend an Küsten. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa. … 

Gefährdung

Bei der Lachmöwe kam es im Verlauf des 19. Jahrhunderts auf Grund von Lebensraumverlusten an natürlichen Verlandungszonen und Fließgewässern sowie durch direkte Verfolgung zu drastischen Bestandsrückgängen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahmen die Bestände zu. Es kam in ganz Europa zu erheblichen Bestandszunahmen und zum Teil zu deutlichen Arealausweitungen. So wurde unter anderem Island ab 1911 und Spanien ab 1960 durch Lachmöwen besiedelt. Zumindest in Deutschland fand aber gleichzeitig eine Konzentration von Lachmöwenkolonien auf die verbliebenen Feuchtgebiete sowie die Küstenregionen statt. Der insgesamt positive Bestandstrend hielt bis in die 1970er Jahre an und führte beispielsweise dazu, dass der Brutpaarbestand in den Niederlanden von 18.000 bis 35.000 Brutpaaren im Jahre 1925 auf 200.000 Brutpaare im Jahre 1978 anstieg. Auf dem Gebiet Österreichs, wo 1935 weniger als 200 Paare brüteten, gab es im Zeitraum 1975 bis 1981 einen Bestand von 6000 bis 8000 Paaren. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich allein im Zeitraum 1960 bis 1975 der mitteleuropäische Brutbestand verdoppelte. Die höchsten Bestände wurden in den 1970er beziehungsweise den 1980er Jahren erreicht. Seitdem wurden regional sehr unterschiedliche Bestandstrends beobachtet. Insgesamt nahm der Bestand zwischen 1990 und 2000 um ca. 10 % ab. In Deutschland nahm der Gesamtbestand zwischen 1988 und 1999 um mehr als 25 Prozent ab. Einzelne Kolonien weisen dabei sehr drastische Rückgänge auf. So gingen am Dümmer, einem flachen See im norddeutschen Tiefland, die Bestände von mehr als 5.000 Brutpaare im Jahr 1985 auf weniger als 50 im Jahr 2004 zurück und auf Baltrum, wo 1998 9.000 Brutpaare brüteten, wurden 2003 nur noch 100 Brutpaare gezählt. … 

(Auszug der Seite "Lachmöwe". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16.07.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/
Lachmöwe
)

Der Spreewald (niedersorbisch Błota, „die Sümpfe“) ist ein ausgedehntes Niederungsgebiet und eine historische Kulturlandschaft im Südosten des Bundeslandes Brandenburg. Hauptmerkmal ist die natürliche Flusslaufverzweigung der Spree, die durch angelegte Kanäle deutlich erweitert wurde. Als Auen- und Moorlandschaft besitzt sie für den Naturschutz überregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt (siehe Biosphärenreservat Spreewald). Der Spreewald als Kulturlandschaft wurde entscheidend durch die Sorben geprägt. Das Gebiet ist eines der bekanntesten und beliebtesten Reiseziele im Land Brandenburg. … 

(Auszug der Seite "Spreewald". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16.07.2019. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/
Spreewald
)

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  (Lachmöwe)

Die Bestimmung der Flora und Fauna erfolgte nach bestem Wissen. Da sie teilweise sehr komplex ist, können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall bitte eine Be­rich­ti­gung an: bestimmung@natur-aufnahme.de.

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